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Wissenschaftszentrum Weihenstephan
für Ernährung, Landnutzung und Umwelt

der Technischen Universität München

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Forschung

Die gesetzlichen Auflagen der Eu im Bereich der Zulassung von Pestiziden erfordern auch Untersuchungen über die Auswirkungen von Pestiziden in aquatischen Ökosystemen auf sogenannte Nichtzielorganismen. Hierbei werden immer häufiger - neben den Standardlabortests - auch Tests nachgefragt, die die Effekte in einem wesentlich weiteren Rahmen erfassen (z.B. ein breiteres Artenspektrum untersuchen). Hierzu gehört, dass neben toxischen Effekten auch indirekte Effekte bewertet werden sollen. Indirekte Effekte können nur evaluiert werden, wenn möglichst viele verschiedene Arten möglichst vieler trophischer Ebenen untersucht werden. Auch der Bestimmung des Wiedererholungspotentials (Recovery) einer Population und Gesellschaft wird mittlerweile große Bedeutung zugemessen. Dazu sind die sogenannten "higher tier" Verfahren in den EU.Guidelines gefordert.

Um diese Probleme und Fragen zu lösen, stellen Mesokosmen adäquate Testsystem dar.
Das Fachgebiet Ökotoxikologie hat in diesen Bereich seinen Forschungsschwerpunkt gelegt. Über viele Jahre hinweg wurden hier Testsysteme und Verfahren entwickelt, um die Bewertung von Effekten auf aquatische Biozönosen, die durch die Ausbringung von Pestiziden hervorgerufen werden, zu verbessern. Verschiedene Fragestellungen beispielsweise zur Bedeutung der Makrophyten auf das Ökosystem, den Einfluss unterschiedlicher Makrophyten auf Zooplankton- und Makroinvertebratengesellschaften wurden in Diplom- und Doktorarbeiten untersucht.
Die Problematiken von Kombinationswirkungen von Pestiziden und Mehrfachapplikationen von Pestiziden stellen in diesem Bereich noch ein weites Forschungsgebiet dar. Zu diesen Thematiken wurden in den letzten Jahren Dissertationen am Fachgebiet abgeschlossen.

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